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lundi 16 mars 2015

Ablauf der Heilbewährung, was nun?

Hallo zusammen,



mein Name ist Manfred, ich bin 55 Jahre, und wurde am 10. März 2011 an einem bösartigen Nierentumor (T1b, 7cm Durchmesser) operiert. Die linke Niere wurde komplett entfernt. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit 60 GdB für einen Zeitraum von 5 Jahren bekommen. Nun läuft das letzte Jahr der Heilbewährung!



Um es vorweg zu nehmen: der Tumor wurde komplett mit der Niere, ohne weitere Metastasen, entfernt. Die verbliebene, rechte Niere arbeitet mit leichten Einschränkungen.



Jetzt habe ich mal in die GdB-Tabelle geschaut, und werde da nicht so recht schlau draus! Ich habe meinen "Fall" gefunden und auch die dazugehörigen 60 GdB. Doch es heißt immer, die Heilbewährungsfrist von 5 Jahren müsse abgewartet werden!



Mich würde nun interessieren, was nach den 5 Jahren an GdB übrig bleibt?



Hier heißt es, dass bei leichten Einschränkungen der verbliebenen Niere der GdB zwischen 50 und 70 liegen würde. Stimmt das???



Mein (Haus)-Arzt hat mir angeraten, bereits jetzt einen "Verschlimmerungsantrag" zu stellen, damit der GdB neu und dauerhaft festgeschrieben würde. In dem Antrag des Versorgungsamtes (Hannover) finde ich jedoch auch immer nur Angaben, um den GdB zu erhöhen, aber nicht um z.B. die 50 oder 60 unbefristet festzuschreiben.



Wer kann mir da weiterhelfen bzw. sagen, wie da der normale Vorgang aussieht?



Vielen Dank schon einmal und beste Grüße



sendet Manfred





Ablauf der Heilbewährung, was nun?

mardi 24 février 2015

Tumor in der Niere, nicht operabel,was nun?

Hallo,



mein Lebensgefährte seid über 30 Jahren ist der eigentlich Betroffene.

Bei google bin ich hier auf die Seite gestoßen und vielleicht finde ich hier jemanden, dem es genauso wie meinem Mann geht.

Ich muß dazu leider etwas weit ausholen:



2010 wurde bei meinem Mann Blasenkrebs festgestellt, 2011 im Sommer wurde die Blase und Prostata komplett entfernt, mein Mann hat seitdem ein Urostoma.

Bei den Kontroll- Nachuntersuchungen sind wir immer gewesen, es wurde nichts weiter festgestellt.

Seid letztem Sommer nun hat mein Mann immer wieder Nierenkoliken mit sehr viel Blut im Urin, dazu auch Harnwegsinfekte, gegen die er dann Antibiotika bekommt.

Im August hatte er einen Herzinfarkt, muß nun etliche Medikamente nehmen, u.a. auch Blutverdünner.

Im November hatte er alle 5 Tage eine Nierenkolik, mit Fieber und Blut im Urin, und natürlich auch Schmerzen.

Ultraschall beim Hausarzt zeigte, das die linke Niere nicht richtig abfließt.

Einmal habe ich den Notarzt gerufen, es war wieder am Wochenende, er kam ins Krankenhaus, es wurde wieder eine Entzündung festgestellt, wieder mit Antibiotika behandelt.

Anfang Januar dann ebenfalls wieder eine Nierekolik, Mitte Januar war dann der Termin beim Urologen.

Der schrieb nun eine Überweisung zum CT- mein Mann ist allergisch auf Kontrastmittel.

Letzte Woche kam dann der Zufallsbefund: in der linken Niere wäre ein Knubbel, ein Tumor.

Der Urologe meinte aber, das davon die Koliken nicht kämen.

Auf Grund der gesundheitlichen Vorgeschichte und des allgemein schlechten Gesundheitszustandes meines Mannes rät er von einer OP ab.

Eine Biopsie könnte nur gemacht werden, wenn die Niere ganz freigelegt wird, und ohne dem weiß man im Grunde nicht, ob es wirklich ein Tumor ist.

In 6 Wochen sollte er wieder kommen zum Ultraschall um zu sehen, ob der Tumor gewachsen ist.



Nun habe ich ziemlich viel im Internet nachgelesen, und diese Tumoren sind wohl zu 90 Prozent bösartig.

Da eine OP nicht in Frage kommt, was kann man denn machen?

Bestrahlung soll, sowie ich gelesen habe, dabei nicht helfen.

Gibt es hier vielleicht noch jemanden, der so einen Befund hat und auch nicht operiert werden kann?

Man muß doch irgendetwas tun können.



Vielen Dank und Gruß

Martina





Tumor in der Niere, nicht operabel,was nun?