Hallo ins Forum,
ich schreib hier, weil auch meine Mutter (72 Jahre) an einem niedrig differenzierten, endokrinen Karzinom erkrankt ist, das bereits in Leber und Bauchfell gestreut hat. Es ging alles so schnell... bis Mitte November war sie total fit. Es gab nahezu keine Anzeichen, bis es fast zum Darmverschluss kam. Ich mache mir häufig Vorwürfe, ob man es irgendwie hätte bemerken können. Unser Onkologe sagte, dass es typisch ist, dass endokrine Karzinome lange Zeit unentdeckt bleiben. Meine Mutter wird zur Zeit palliativ mit Cisplatin behandelt, zuvor kurzzeitig mit Carboplatin, was keine Wirkung zeigte. Sie ist zur Zeit sehr schlapp und hatte in den letzten Wochen starke Schmerzen im Bereich der unteren Wirbelsäule.
Ich habe mich von der Arbeit beurlauben lassen, um bei ihr sein zu können, weil mein Stiefvater bereits verstorben und sie ansonsten alleine wäre. Es kostet alles sehr viel Kraft, weil ich immer das Gefühl habe, stark sein zu müssen, um meine Mutter 'auffangen' zu können. Ich habe zwar noch drei Geschwister, die sich aber wenig in die alltäglichen Termine und Sorgen einbringen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich mich mit Jemandem austauschen könnte, der selbst oder dessen Angehöriger auch an einem endokrinen Tumor erkrankt ist. Auch der Austausch mit anderen Angehörigen, die ein erkranktes Elternteil betreuen würde mich freuen.
Ich schicke Euch allen viele Grüße und Kraft,
Andrea
ich schreib hier, weil auch meine Mutter (72 Jahre) an einem niedrig differenzierten, endokrinen Karzinom erkrankt ist, das bereits in Leber und Bauchfell gestreut hat. Es ging alles so schnell... bis Mitte November war sie total fit. Es gab nahezu keine Anzeichen, bis es fast zum Darmverschluss kam. Ich mache mir häufig Vorwürfe, ob man es irgendwie hätte bemerken können. Unser Onkologe sagte, dass es typisch ist, dass endokrine Karzinome lange Zeit unentdeckt bleiben. Meine Mutter wird zur Zeit palliativ mit Cisplatin behandelt, zuvor kurzzeitig mit Carboplatin, was keine Wirkung zeigte. Sie ist zur Zeit sehr schlapp und hatte in den letzten Wochen starke Schmerzen im Bereich der unteren Wirbelsäule.
Ich habe mich von der Arbeit beurlauben lassen, um bei ihr sein zu können, weil mein Stiefvater bereits verstorben und sie ansonsten alleine wäre. Es kostet alles sehr viel Kraft, weil ich immer das Gefühl habe, stark sein zu müssen, um meine Mutter 'auffangen' zu können. Ich habe zwar noch drei Geschwister, die sich aber wenig in die alltäglichen Termine und Sorgen einbringen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich mich mit Jemandem austauschen könnte, der selbst oder dessen Angehöriger auch an einem endokrinen Tumor erkrankt ist. Auch der Austausch mit anderen Angehörigen, die ein erkranktes Elternteil betreuen würde mich freuen.
Ich schicke Euch allen viele Grüße und Kraft,
Andrea
Neuroendokriner Tumor meiner Mutter
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