mardi 10 février 2015

Antikrebsfrucht

Hallo,

nachdem ich in den letzten Wochen im Krebsforum viel gelesen habe, möchte ich mich jetzt doch auch mal zu Wort melden, denn meine Gedanken kreisen seit zwei Monaten nur noch und ich komme einfach nicht zur Ruhe. Weil ich nicht weiß wie es weitergehen wird.

Mein Mann (70Jahre) hatte einen kurzen Kreislaufzusammenbruch im Dezember letzten Jahres und begab sich daraufhin zum Arzt, der ihn untersuchte und Blut abnahm. Seine Senkung war über 100 hoch, die Ärztin meinte, es könnte ein Infekt sein, er fühlte sich aber nicht krank. Daraufhin ließ er sich die Lunge röntgen, da er seit über 50 Jahren Raucher war. Es war also ein Zufallsbefund, so steht es auf seiner ersten Einweisung ins Krankenhaus, denn nach dem CT stand fest, dass es sich um einen Lungenkrebs handelt.

Nichtkleinzelliges Lungenkarzinom (TTF1 pos Adenokarzinom) im linken Oberlappen, cT4N2M1b (Leber, Nebenniere rechts) Stadium IV, KRAS-Mutation positiv

Nebendiagnosen COPD Stadium Gold III

Man sagte uns, dass es keine Heilung mehr gibt, er sollte sich einer palliativen Chemotherapie unterziehen, 4 bis 6 Zyklen mit Cisplatin 75 mg/m²d1 und Pemetrexed 500 mg/m²d1, Wdh. d21

Ich kann einfach nicht glauben, dass er vorher so gut wie nichts gemerkt hat, aber er sagt das so war.

Wir sind nach der Diagnose mit der Familie über Weihnachten in die Karibik geflogen, dort haben wir von einer einheimischen Frau die Frucht

Soursop, andere Namen sind Graviola, Stachelannone oder Guanabana als Antikrebsfrucht empfohlen bekommen.

Wir haben dort diese Frucht als Nektar gekauft und er hat jeden Tag davon getrunken. Zuhause in Berlin habe ich sie bestellt.

Inzwischen hat er zwei Zyklen der Chemotherapie hinter sich, es geht ihm dabei eine Woche lang sehr schlecht, er hat keinen Appetit und fühlt sich sehr schlapp.

Nach ca. einer Woche wurde es besser, aber er lehnt seit gestern diese Frucht ganz energisch ab und sagt, dass er einen Ekel davor empfinde. Ich glaube, er denkt, dass die Frucht daran schuld sein könnte, dass es ihm so geht und baut total auf die Chemotherapie.

Er hat Hoffnung, dass er wieder einigermaßen gesund wird, wobei uns der Arzt wenig Hoffnung gemacht hat.

Er will so gut wie gar nicht über die Krankheit reden. Meine Kinder und ich sind sehr bemüht um ihn, aber er blockt alles ab und vertraut voll den Ärzten.

Kennt einer von euch diese Frucht? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich denke, dass im Moment eine gesunde Ernährung sehr wichtig ist. Aber mein Mann ernährt sich sehr ungesund, mit dem Rauchen hat er aufgehört nach dieser Schocknachricht.

Er möchte so weiterleben wie bisher!

Welche Erfahrungen habt ihr? Über hilfreiche Antworten bin ich sehr dankbar.

LG Ruth





Antikrebsfrucht

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