Hallo,
ich wollte über meine eigenen Erfahrungen mit alternativen Therapien berichten und fragen, wer ebenfalls positive oder negative Erfahrungen gemacht hat.
Ich selbst (Jahrgang 1949) habe seit Mitte 2010 Darmkrebs im Stadium IV Darmkrebs mit Metastasen), wobei laut http://ift.tt/1tjcn8a die Überlebensrate (wie viele Menschen leben 5 Jahre später noch) nur 5% betragen soll, "unbehandelt beträgt die Lebenserwartung in diesem Stadium 12 Monate, mit einer Chemotherapie zurzeit maximal etwa 24 Monate."
Tatsächlich lebe ich seit meinen zwei Operationen (Entfernung von Enddarm, Teil der Lunge, Teil der Leber), der Bestrahlung eines Lokalrezidivs mit Maximaldosis und mehr als 60 Einzelchemos schon mehr als 4 Jahre, wobei meine Lebensqualität seit Ausbruch der Krankheit noch nie so gut war wie heute.
Am Anfang war ich nach der Diagnose Darmkrebs ziemlich fertig und habe geschwankt, ob ich mich gleich mit Chemo, Bestrahlung und OP schulmedizinisch behandeln lassen oder der Hamerschen Krebstherapie vertrauen soll, die behauptet, der Tumor würde sich verkleinern, wenn der zugrunde liegende seelische Konflikt gelöst würde. Obwohl die Schulmedizin dringend zu einer sofortigen Behandlung riet, ließ ich mich von einem Hamerschen Heilpraktiker untersuchen, der nach dem Studium der Hamerschen Herde einen seelischen Konflikt diagnostizierte und mir dessen Lösung empfahl. Nachdem ich diesen Konflikt gelöst hatte, machte mir der Tumor aber nicht den Gefallen zu schrumpfen, sondern wuchs weiter an, außerdem wurden jetzt auch noch Metastasen gefunden.
So vertraute ich mich - möglicherweise schon zu spät - der Schulmedizin an, die in der neuen Situation zuerst die genannten OPs und dann eine Chemotherapie F5 Folinat durchführte. Die Metastasen schrumpften mit zusätzlicher Unterstützung von chinesischer Akupunktur und Misteltherapie (Iscador) zunehmend und nach dem Besuch bei einem christlichen Heiler (Dr. Elsen) in Hamburg waren sie nach einem halben Jahr völlig verschwunden.
So weit, so schlecht. In Wirklichkeit wuchs nämlich zu dieser Zeit schon ein zweiter Krebs im Unterleib, der bei den MRTs aber noch nicht erkannt worden war, aber gegen den Ischiasnerv im Unterleib drückte, so dass ich beim Gehen und Stehen große Schmerzen hatte und teilweise schon einen Rollstuhl, dauerhaft aber einen Rollator benutzen musste. Die Schulmedizin ist jedoch nicht auf die nahe liegende Idee gekommen, das ein Lokalrezidiv die Ursache sein könnte, und pumpte mich mit morphiumhaltigen Schmerzmitteln voll, die meine Schmerzen nur unwesentlich linderten, deren Nebenwirkungen aber so schlimm wurden, dass ich sie im Januar 2012 absetzte. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich auch die Diagnose Lokalrezidiv, was mich so fertig machte, dass ich mein letztes Stündlein schon gekommen sah.
Doch dank der kombinierten Wirkung von Bestrahlung, Hyperthermie und Chemo war der Zweitkrebs nach einem halben Jahr verschwunden; jetzt war nur noch der Schmerz ein Problem, das ebenfalls schulmedizinisch beseitigt werden sollte, in diesem Fall in einer Schmerzklinik in Bad Mergentheim. Die 6 Wochen in dieser Anstalt mit unzähligen physiotherapeutischen und psychologischen Behandlungen hätte ich mir sparen können, weil die eigentliche Ursache ja der Zweitkrebs war, der gegen den Ischiasnerv drückte und der zu dieser Zeit schon am Schrumpfen war, was aber keiner der Ärzte ahnte. So ging es mir immer besser, je kleiner der Zweitkrebs wurde und alles schien Ende 2012 in Ordnung zu sein. Allerdings war dies ein Irrtum, wie sich Anfang 2013 herausstellte: in einem CT waren neue Lungenmetastasen zu sehen.
Ich beschloss erst mal, gar nichts zu tun und den 60. Geburtstag meiner Frau unbelastet von Chemotherapie zu feiern. Danach ging es mit Chemotherapie los, jetzt mit Zweitlinientherapie, also nicht nur F5 Folinat, sondern auch noch Irinotecan, wobei die Nebenwirkungen auf das Verdauungssystem schrecklich waren: ich musste mich dauern übergeben. Mir ging es bald so schlecht, dass ich einen lange geplanten Urlaub absagen musste. Zu dieser Zeit versuchte ich auch den Krebs zusätzlich mit Vitamin B14 zu bekämpfen, indem ich mein Budwig-Anti-Krebs-Müsli zusätzlich mit gemahlenen Aprikosenkernen anreicherte. Allerdings war die Dosis wohl etwas zu hoch, so dass ich einen noch schlimmeren Brechdurchfall bekam. Endlich wurde die Dosis auf 75% gesenkt und die Chemos wurden besser verträglich. Auch der zweite Bestandteil der Chemo, das 5-Folinat machte Probleme, weil es die Nerven meiner Beine schädigte, so dass ich bald wie ein Zombie herumstolperte (das war etwas übertrieben, aber trotzdem war das Gehen mühsam und ich fühlte mich dabei unsicher).
Immerhin wurden die Metastasen wieder kleiner. Um dies zu beschleunigen, suchte den Heiler Herrn Rieder ("der Mann mit den Röntgenaugen") auf, der mich mit Heilenergie behandelte, aber leider nur die Hälfte meiner Metastasen beseitigen konnte. Er empfahl mir zusätzlich die Behandlung mit Weihrauch-Präparat oder mit eine stationäre B14-Therapie bei Dr. Puttich, beides überstieg jedoch meine finanziellen Mittel.
So setzte ich die Chemotherapie weiter fort, hielt aber weiterhin Ausschau nach alternativen Methoden, weil die Onkologen mir keine Hoffnung auf Heilung machten, nicht einmal darauf, irgendwann die Metastasen - und sei es auch nur zeitweise - loswerden zu können.
Eine interessante Methode war das Fasten, das in Zusammenhang mit Chemo in einer Studie in den USA bei Mäusen sehr große Erfolge hatte und auch schon bei einigen Patienten gut angeschlagen war.
Gesagt, getan, ich fing gleich an, doch eine Ernährungsmedizin-Professorin überzeugte mich, dass das keine gute Idee sei, weil bei der Chemo der Körper zunächst Muskelmasse abbaut, was für die Gesundheit sehr schlecht sei. Ich nahm nämlich zu dieser Zeit an einer Studie der Universitätsklinik Erlangen teil, bei der die Wirkung von Krafttraining und Elektromuskelstimulation auf die Muskelzunahme bei Onkologie-Patienten untersucht wurde. Eine solches kostenloses Krafttraining wollte ich nicht durch mein Fasten gefährden. Tatsächlich fühlte ich mich immer stärker und meine Muskelmasse wuchs am Ende des Versuchs um 3 kg.
Regelmäßige Bewegung mit dem Fahrrad war mir schon immer sehr wichtig, und ich fuhr wie schon vor meiner Krankheit auch danach ungefähr alle zwei Tage eine halbe Stunde mit dem Rad.
Mitte 2014 nahm ich dann auf Anraten eines Freundes regelmäßig hohe Dosen von Vitamin D3 ein. Offensichtlich war dies eine gute Idee, denn zur Verwunderung meines Onkologen wurden im CT Anfang September 2014 keine Metastasen mehr festgestellt. Er wollte mir jedoch weiterhin die gleiche Dosis Chemotherapie verabreichen, was ich aber nicht wollte und eine andere onkologische Praxis aufsuchte, wo die Intervalle zwischen den Chemos immer mehr verlängert wurden. Seit Ende November bekomme ich gar keine Chemo mehr; die Röntgenaufnahme Mitte Januar ergab weiterhin keine Metastasen.
Ich glaube zwar nicht, dass ich endgültig geheilt bin, weiß auch letztlich nicht, wie dieser Erfolg zustande kam, kann aber allen anderen Krebspatienten empfehlen, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und immer wieder neue Methoden auszuprobieren, bis die richtige gefunden ist.
ich wollte über meine eigenen Erfahrungen mit alternativen Therapien berichten und fragen, wer ebenfalls positive oder negative Erfahrungen gemacht hat.
Ich selbst (Jahrgang 1949) habe seit Mitte 2010 Darmkrebs im Stadium IV Darmkrebs mit Metastasen), wobei laut http://ift.tt/1tjcn8a die Überlebensrate (wie viele Menschen leben 5 Jahre später noch) nur 5% betragen soll, "unbehandelt beträgt die Lebenserwartung in diesem Stadium 12 Monate, mit einer Chemotherapie zurzeit maximal etwa 24 Monate."
Tatsächlich lebe ich seit meinen zwei Operationen (Entfernung von Enddarm, Teil der Lunge, Teil der Leber), der Bestrahlung eines Lokalrezidivs mit Maximaldosis und mehr als 60 Einzelchemos schon mehr als 4 Jahre, wobei meine Lebensqualität seit Ausbruch der Krankheit noch nie so gut war wie heute.
Am Anfang war ich nach der Diagnose Darmkrebs ziemlich fertig und habe geschwankt, ob ich mich gleich mit Chemo, Bestrahlung und OP schulmedizinisch behandeln lassen oder der Hamerschen Krebstherapie vertrauen soll, die behauptet, der Tumor würde sich verkleinern, wenn der zugrunde liegende seelische Konflikt gelöst würde. Obwohl die Schulmedizin dringend zu einer sofortigen Behandlung riet, ließ ich mich von einem Hamerschen Heilpraktiker untersuchen, der nach dem Studium der Hamerschen Herde einen seelischen Konflikt diagnostizierte und mir dessen Lösung empfahl. Nachdem ich diesen Konflikt gelöst hatte, machte mir der Tumor aber nicht den Gefallen zu schrumpfen, sondern wuchs weiter an, außerdem wurden jetzt auch noch Metastasen gefunden.
So vertraute ich mich - möglicherweise schon zu spät - der Schulmedizin an, die in der neuen Situation zuerst die genannten OPs und dann eine Chemotherapie F5 Folinat durchführte. Die Metastasen schrumpften mit zusätzlicher Unterstützung von chinesischer Akupunktur und Misteltherapie (Iscador) zunehmend und nach dem Besuch bei einem christlichen Heiler (Dr. Elsen) in Hamburg waren sie nach einem halben Jahr völlig verschwunden.
So weit, so schlecht. In Wirklichkeit wuchs nämlich zu dieser Zeit schon ein zweiter Krebs im Unterleib, der bei den MRTs aber noch nicht erkannt worden war, aber gegen den Ischiasnerv im Unterleib drückte, so dass ich beim Gehen und Stehen große Schmerzen hatte und teilweise schon einen Rollstuhl, dauerhaft aber einen Rollator benutzen musste. Die Schulmedizin ist jedoch nicht auf die nahe liegende Idee gekommen, das ein Lokalrezidiv die Ursache sein könnte, und pumpte mich mit morphiumhaltigen Schmerzmitteln voll, die meine Schmerzen nur unwesentlich linderten, deren Nebenwirkungen aber so schlimm wurden, dass ich sie im Januar 2012 absetzte. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich auch die Diagnose Lokalrezidiv, was mich so fertig machte, dass ich mein letztes Stündlein schon gekommen sah.
Doch dank der kombinierten Wirkung von Bestrahlung, Hyperthermie und Chemo war der Zweitkrebs nach einem halben Jahr verschwunden; jetzt war nur noch der Schmerz ein Problem, das ebenfalls schulmedizinisch beseitigt werden sollte, in diesem Fall in einer Schmerzklinik in Bad Mergentheim. Die 6 Wochen in dieser Anstalt mit unzähligen physiotherapeutischen und psychologischen Behandlungen hätte ich mir sparen können, weil die eigentliche Ursache ja der Zweitkrebs war, der gegen den Ischiasnerv drückte und der zu dieser Zeit schon am Schrumpfen war, was aber keiner der Ärzte ahnte. So ging es mir immer besser, je kleiner der Zweitkrebs wurde und alles schien Ende 2012 in Ordnung zu sein. Allerdings war dies ein Irrtum, wie sich Anfang 2013 herausstellte: in einem CT waren neue Lungenmetastasen zu sehen.
Ich beschloss erst mal, gar nichts zu tun und den 60. Geburtstag meiner Frau unbelastet von Chemotherapie zu feiern. Danach ging es mit Chemotherapie los, jetzt mit Zweitlinientherapie, also nicht nur F5 Folinat, sondern auch noch Irinotecan, wobei die Nebenwirkungen auf das Verdauungssystem schrecklich waren: ich musste mich dauern übergeben. Mir ging es bald so schlecht, dass ich einen lange geplanten Urlaub absagen musste. Zu dieser Zeit versuchte ich auch den Krebs zusätzlich mit Vitamin B14 zu bekämpfen, indem ich mein Budwig-Anti-Krebs-Müsli zusätzlich mit gemahlenen Aprikosenkernen anreicherte. Allerdings war die Dosis wohl etwas zu hoch, so dass ich einen noch schlimmeren Brechdurchfall bekam. Endlich wurde die Dosis auf 75% gesenkt und die Chemos wurden besser verträglich. Auch der zweite Bestandteil der Chemo, das 5-Folinat machte Probleme, weil es die Nerven meiner Beine schädigte, so dass ich bald wie ein Zombie herumstolperte (das war etwas übertrieben, aber trotzdem war das Gehen mühsam und ich fühlte mich dabei unsicher).
Immerhin wurden die Metastasen wieder kleiner. Um dies zu beschleunigen, suchte den Heiler Herrn Rieder ("der Mann mit den Röntgenaugen") auf, der mich mit Heilenergie behandelte, aber leider nur die Hälfte meiner Metastasen beseitigen konnte. Er empfahl mir zusätzlich die Behandlung mit Weihrauch-Präparat oder mit eine stationäre B14-Therapie bei Dr. Puttich, beides überstieg jedoch meine finanziellen Mittel.
So setzte ich die Chemotherapie weiter fort, hielt aber weiterhin Ausschau nach alternativen Methoden, weil die Onkologen mir keine Hoffnung auf Heilung machten, nicht einmal darauf, irgendwann die Metastasen - und sei es auch nur zeitweise - loswerden zu können.
Eine interessante Methode war das Fasten, das in Zusammenhang mit Chemo in einer Studie in den USA bei Mäusen sehr große Erfolge hatte und auch schon bei einigen Patienten gut angeschlagen war.
Gesagt, getan, ich fing gleich an, doch eine Ernährungsmedizin-Professorin überzeugte mich, dass das keine gute Idee sei, weil bei der Chemo der Körper zunächst Muskelmasse abbaut, was für die Gesundheit sehr schlecht sei. Ich nahm nämlich zu dieser Zeit an einer Studie der Universitätsklinik Erlangen teil, bei der die Wirkung von Krafttraining und Elektromuskelstimulation auf die Muskelzunahme bei Onkologie-Patienten untersucht wurde. Eine solches kostenloses Krafttraining wollte ich nicht durch mein Fasten gefährden. Tatsächlich fühlte ich mich immer stärker und meine Muskelmasse wuchs am Ende des Versuchs um 3 kg.
Regelmäßige Bewegung mit dem Fahrrad war mir schon immer sehr wichtig, und ich fuhr wie schon vor meiner Krankheit auch danach ungefähr alle zwei Tage eine halbe Stunde mit dem Rad.
Mitte 2014 nahm ich dann auf Anraten eines Freundes regelmäßig hohe Dosen von Vitamin D3 ein. Offensichtlich war dies eine gute Idee, denn zur Verwunderung meines Onkologen wurden im CT Anfang September 2014 keine Metastasen mehr festgestellt. Er wollte mir jedoch weiterhin die gleiche Dosis Chemotherapie verabreichen, was ich aber nicht wollte und eine andere onkologische Praxis aufsuchte, wo die Intervalle zwischen den Chemos immer mehr verlängert wurden. Seit Ende November bekomme ich gar keine Chemo mehr; die Röntgenaufnahme Mitte Januar ergab weiterhin keine Metastasen.
Ich glaube zwar nicht, dass ich endgültig geheilt bin, weiß auch letztlich nicht, wie dieser Erfolg zustande kam, kann aber allen anderen Krebspatienten empfehlen, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und immer wieder neue Methoden auszuprobieren, bis die richtige gefunden ist.
Alternative Krebstherapien
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