Hallo liebe Leute,
ich bin neu hier und hoffe, ich darf hier mein Problem posten, auch wenn ich (noch) kein Krebspatient bin. Ich bin fast 40 und leide seit fast 20 Jahren an immer schlimmer werdender schmerzhafter fibrozystischer Mastopathie beider Brüste mit starken Schwellungen und Knoten. Beide Brustdrüsen bestehen fast nur noch aus harten großen und kleinen Knoten, dazwischen alles voller Zysten, die die Brüste permanent jeden Tag um bis zur doppelten Größe anschwellen lassen, das ist nicht zyklusabhängig. Ich hatte mal Körbchengröße 70 B, durch ständiges Wachsen des Drüsengewebes (zuletzt während der Schwangerschaft vor 4 Jahren) habe ich nun 70D-70F(schwankt nach Schwellungsstärke), bei 1,64 m Körpergröße und 52 kg Gewicht. Und meine Brüste wachsen weiter, dieses Jahr habe ich schon wieder eine halbe Körbchengröße mehr bekommen. Die üblichen Medikamente helfen rein gar nichts bei mir:(.
Die Beschwerden sind mittlerweile so schlimm, daß ich mich auf jeden Falll operieren lassen möchte (subcutane Mastektomie mit Implantat hat der Chirurg vorgeschlagen, weil man die Zysten nicht einzeln rausbekommt). Meine Lebensqualität leidet sehr, die Schmerzen sind oft so stark, daß mich das im Alltag und Leben beeinträchtigt. Sport ist für mich leider nicht möglich und Berührungen jeglicher Art ertrage ich nicht. Nackenprobleme durch die schwere Brust habe ich auch.
Ich habe große Angst, Brustkrebs zu bekommen:eek:. Es gibt zusätzlich noch ein angebliches Fibroadenom und Mikrokalk. Außerdem ist das Gewebe so dicht (ACR4), daß man einen Knoten wohl nicht rechtzeitig sehen würde. Zumal ich bei den vielen Gnubbeln ihn auch gar nicht bemerken würde. Und wenn die Mastopathie immer weiter wächst, könnte ja auch was Böses wachsen.
Meine Krankenkasse lehnt die OP ab. Ich habe Widerspruch eingereicht und war heute morgen beim MDK. Es sieht nicht gut aus:(. Sie werden wieder ablehnen. Angeblich steht Operation bei Mastopathie nicht im Leistungskatalog der Kassen. Die Gutachterin sagte, ich bin nur wegen der Schmerzen überhaupt so weit gekommen. Und Zysten rausoperieren würde keine Kasse bezahlen. Stimmt das?:confused: Mit der Krebsangst kann ich nichts erreichen. Zum einen, weil der MDK im 1. Gutachten nach Aktenlage behauptet hat, ich hätte eine psychische Störung, weil ich ein gesundes Organ entfernen lassen möchte (woraufhin die Kasse Psychotherapie vorschlug. So daß ich dann die Krebsangst abstritt). Und weil die Ärztin im Brustzentrum behauptet, es gäbe bei Mastopathie keine Grade mehr und es gäbe auch kein erhöhtes Krebsrisiko. Warum lese ich dann überall im Netz das Gegenteil?:confused: Ich habe mindestens Grad 2 oder 3. Ich bin nie biopsiert worden.
Ich hoffe, Antworten von Frauen zu bekommen, die wie ich eine schwere Mastopathie haben und sich operieren liessen. Hat die Kasse bei Euch bezahlt? Wer kann mir sagen, ob es wirklich rechtens ist, daß die Kasse nicht mal das Rausschneiden von schmerzenden Zysten bezahlen will? Ich wäre ja notfalls auch platt wie eine Flunder oder würde das Implantat selber bezahlen. Die Kasse schrieb, wenn ich die OP auf eigene Faust machen lasse, können sie mich an den Kosten für Folgebehandlungen in angemessener Höhe beteiligen. Das kann ich mir nicht leisten. Ich habe schon gedacht, ob mir der Sozialverband helfen kann? Eine meiner Allgemeinärztinnen sagt, ich wär im Recht und sollte die Kasse verklagen, wenn sie nicht bezahlen. Ich weiß nicht. Kostet nur viel Geld, aber wahrscheinlich aussichtslos.
Entschuldigung, daß das so lang war:). Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, alles zu lesen.
Liebe Grüsse, Mela
ich bin neu hier und hoffe, ich darf hier mein Problem posten, auch wenn ich (noch) kein Krebspatient bin. Ich bin fast 40 und leide seit fast 20 Jahren an immer schlimmer werdender schmerzhafter fibrozystischer Mastopathie beider Brüste mit starken Schwellungen und Knoten. Beide Brustdrüsen bestehen fast nur noch aus harten großen und kleinen Knoten, dazwischen alles voller Zysten, die die Brüste permanent jeden Tag um bis zur doppelten Größe anschwellen lassen, das ist nicht zyklusabhängig. Ich hatte mal Körbchengröße 70 B, durch ständiges Wachsen des Drüsengewebes (zuletzt während der Schwangerschaft vor 4 Jahren) habe ich nun 70D-70F(schwankt nach Schwellungsstärke), bei 1,64 m Körpergröße und 52 kg Gewicht. Und meine Brüste wachsen weiter, dieses Jahr habe ich schon wieder eine halbe Körbchengröße mehr bekommen. Die üblichen Medikamente helfen rein gar nichts bei mir:(.
Die Beschwerden sind mittlerweile so schlimm, daß ich mich auf jeden Falll operieren lassen möchte (subcutane Mastektomie mit Implantat hat der Chirurg vorgeschlagen, weil man die Zysten nicht einzeln rausbekommt). Meine Lebensqualität leidet sehr, die Schmerzen sind oft so stark, daß mich das im Alltag und Leben beeinträchtigt. Sport ist für mich leider nicht möglich und Berührungen jeglicher Art ertrage ich nicht. Nackenprobleme durch die schwere Brust habe ich auch.
Ich habe große Angst, Brustkrebs zu bekommen:eek:. Es gibt zusätzlich noch ein angebliches Fibroadenom und Mikrokalk. Außerdem ist das Gewebe so dicht (ACR4), daß man einen Knoten wohl nicht rechtzeitig sehen würde. Zumal ich bei den vielen Gnubbeln ihn auch gar nicht bemerken würde. Und wenn die Mastopathie immer weiter wächst, könnte ja auch was Böses wachsen.
Meine Krankenkasse lehnt die OP ab. Ich habe Widerspruch eingereicht und war heute morgen beim MDK. Es sieht nicht gut aus:(. Sie werden wieder ablehnen. Angeblich steht Operation bei Mastopathie nicht im Leistungskatalog der Kassen. Die Gutachterin sagte, ich bin nur wegen der Schmerzen überhaupt so weit gekommen. Und Zysten rausoperieren würde keine Kasse bezahlen. Stimmt das?:confused: Mit der Krebsangst kann ich nichts erreichen. Zum einen, weil der MDK im 1. Gutachten nach Aktenlage behauptet hat, ich hätte eine psychische Störung, weil ich ein gesundes Organ entfernen lassen möchte (woraufhin die Kasse Psychotherapie vorschlug. So daß ich dann die Krebsangst abstritt). Und weil die Ärztin im Brustzentrum behauptet, es gäbe bei Mastopathie keine Grade mehr und es gäbe auch kein erhöhtes Krebsrisiko. Warum lese ich dann überall im Netz das Gegenteil?:confused: Ich habe mindestens Grad 2 oder 3. Ich bin nie biopsiert worden.
Ich hoffe, Antworten von Frauen zu bekommen, die wie ich eine schwere Mastopathie haben und sich operieren liessen. Hat die Kasse bei Euch bezahlt? Wer kann mir sagen, ob es wirklich rechtens ist, daß die Kasse nicht mal das Rausschneiden von schmerzenden Zysten bezahlen will? Ich wäre ja notfalls auch platt wie eine Flunder oder würde das Implantat selber bezahlen. Die Kasse schrieb, wenn ich die OP auf eigene Faust machen lasse, können sie mich an den Kosten für Folgebehandlungen in angemessener Höhe beteiligen. Das kann ich mir nicht leisten. Ich habe schon gedacht, ob mir der Sozialverband helfen kann? Eine meiner Allgemeinärztinnen sagt, ich wär im Recht und sollte die Kasse verklagen, wenn sie nicht bezahlen. Ich weiß nicht. Kostet nur viel Geld, aber wahrscheinlich aussichtslos.
Entschuldigung, daß das so lang war:). Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, alles zu lesen.
Liebe Grüsse, Mela
schwere Mastopathie - große Verzweiflung
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